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May 2012
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insterJAHR der insterSAMMLUNG

Von: burg

Die Praxissaison des “insterJAHRes” laufe auf Hochtouren: die Studenten aus Kasan seien fleißig am Werk, die Münchner, Dorpater und Berliner sind bereits unterwegs zu ihren Zeichentischen zu Hause, um ihre Arbeiten fertigzustellen, die Moskowiter sind zurück und sogar mit Verstärkung — zu den Studenten der Geographischen Fakultät (Lehrstuhl Hydrologie des Festlandes) der Moskauer Lomonossow-Staatsuniversität, die schon seit dem 12. Juni in der Stadt, gesellten sich am 4. Juli die Studenten der Moskauer Staatlichen Landbau-Universität. Am 11. Juli schließlich kam die St.Petersburger Architektur- und Bauuniversität in die Stadt.
Lernen wir sie besser kennen. (more…)

Ausstellung des neuen Denkmales

Von: burg

Eine Ausstellung der Entwürfskonkurrenz fürs neue Iwan-Tschernjachowski-Denkmal eröffne am 16. Juli um 16.00 Uhr auf der Burg Insterburg. Sie bleibe bis zum 31. Juli. Am Abend vor der Eröffnung gebe es Auftritte im Burgstall:

Freitag der 15. Juli, 18.00, Rock-intro

  • «Die Lebenszeichen» (Königsberg)
  • «Tonverlag» (Insterburg)
  • «Die Kehrseite» (Königsberg)
  • Alexander Stoletnij (Pillau)
  • Alexander Rogoschan «der Waräger» (Strog, Kasachstan)
  • «Zu#Vi» (Sachalin)
  • «Endloser Fluß» (Tilsit)
  • Prachtgeorg (Königsberg)

Am Samstag den 16. Juli, Eröffnung der Schauen:

  • Tschernjachowski-Denkmäler aus dem Wettbewerb, Arbeiten aus Deutschland, Bosnien, Österreich und Rußland
  • geladene Arbeiten:
    • «Tsche-Galerie»
    • «Looki»
    • «12 Heldentaten Tschernjachowskis»
    • «Im Helden»
    • «Glückliche Kindheit»
    • «Tschernjachowskis Sommerfrische»
  • Präsentation des Zeichentrickfilmes «Tschernjachowskis Leben und Tod»
  • Veranstaltungen der Kunstgruppen «LES» und «ARTISANEN»

Ton-Unterstützung von:

  • “InSpectr” (Königsberg)
  • “Wykl” (Königsberg)
  • “ELEKTROGOST” (Insterburg)
  • “Jest nastrojenije” (Rauschen)
  • Sergej Chlebalin (Königsberg)

Nach der Eröffnung werden die Arbeiten auf diesen Seiten präseniert.

(eine Wettbewerbsarbeit des Denkmales als Prozeß, von D.Owtscharenko, S.Katschinski, M.Maschnitzkaja)

105 Jahre und ein Dutzend Denkmäler weiter

Von: Administrator

Den hundertfünften Geburtstag Iwan Tschernjachowskis beging die nach ihm benannte Stadt nicht nur mit den Feierlichkeiten am Denkmal, sondern auch mit der ersten vorläufigen Präsentation neuer Gedenkideen. Bekanntlich wurde im Frühjahr 2011 ein Ideenaufruf unter die Architekten, Bildhauern, Designern, Künstlern aller Coleur geworfen; gefragt waren keine Entwürfe — Herangehendweisen an die gesamte Erinnerungskultur.

Heute suchen die kleinen Städte, durch und durch von der sowjetischen Industrie, Titulatur, Kultur und Wesen geprägt, nach einem neuen Antlitz. Nach dem ehemaligen alten suchen sie zumeist auch. Für Tschernhachowsk heißt dieses Alte die deutsche Stadt Insterburg, der Name Tschernjachowskis ist wie eine Klammer, der die beiden so verschiedenen Orte zusammenhält. Doch hält die Klammer ewig?
Können die Bewohner von Heute mit dem Namen etwas anfangen? — und in 20 Jahren?

Um nicht zu vergessen, wo die Stadt ihren zweiten Anfang nahm, luden die beiden Kuratoren, der Kunstwissenschaftler Dmitri Koslow und der Architekt Alexander Strugach, dazu ein, sich Gedanken zu machen über einen heutigen Insterburg-Denkmal des Sowjetgenerals. Eine Neubefassing mit dem Namen sollte stattfinden, eine Umdeutung und Umbeziehung zu der Erinnerung an ihn. (more…)

“Neue Brücke, Stand, Museum”

Von: Administrator

Eine Journalistin des Blattes “Strana Kaliningrad” besuchte Insterburg und berichtet von der Reparatur der Brücke im Stadtpark und der Untersuchung der Scharun-Häuser in der Bunten Reihe: ein Grund zum jubeln und frohlocken, denn nun wisse die Provinzhauptstadt von uns?

Wohl kaum.
Macht nichts, daß Olga Sajapina weder “insterJAHR” noch die “Bunte Reihe”-Genossenschaft erwähne — seis drum, uns gehe es Arbeit, nicht um Ehr. Doch auch die Arbeit könne man so beschreiben, daß man es lieber ganz ließe! (more…)

Von Insterburg nach Amsterdam

Von: Administrator

Fortsetzung des Reiseberichtes der Vorsitzenden der Eigentümergenossenschaft der “Bunten Reihe”, Frau Olga Iwanowna Sidorenko. Teil 4.


Am zweiten Tag der Konferenz gab es einen “runden Tisch”: die Delegierte verschiedener Länder berichteten von ihren Erfahrungen bei der Restaurierung und Sanierung des architektonischen Erbes, von der Erziehungsarbeit an der Bevölkerung, um sie zum verantwortungsvollem Handeln in Bezug auf historische Denkmäler zu erziehen. Bilder machten die Runde; ihnen gingen die traurigen Referenzzahlen: demnach habe z.B. Rußland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (1920—1950) an die 50% der Baudenkmäler verloren, weitere 14% kostete uns die Zeit von 1990 bis 2000. Dafür kann es mehrere Gründe geben, zu den wichtigsten zählt das Fehlen strenger Schutzgesetze und die Korruption. Mag es z.B. in Frankreich ein Gesetz zum Schutz des architektonischen Erbes schon seit 1840 gegeben haben, bis heute sind etliche schutzwürdige Bauten auch und gerade in zentralen Departements zerstört worden. In England gab es ein ähnliches Gesetz seit 1872, zumindest dem Papiere nach, doch erst seit den 1970ern griff es wirklich. (more…)

Veranstaltungen

26.05.2012 10:00

Festival der Stile, «Epoche. Musik. Kostüm». Präsentationen der Hobbyvereine usw. auf der Burg Insterburg

01.06.2012 10:00

Kinderfest auf der Burg Insterburg

07.06.2012 10:00

Sommerpraxis des 5. Semesters der Architekturfakultät der Bauuniversität Kasan, Fachrichtung «Restaurierung und Erneuerung vom baulichen Erbe». Auf den Straßen und Plätzen der Stadt.

23.06.2012 10:00

Kinderspielfest «Die Märchenburg», für Kinder von 2 bis 102 Jahre. Auf der Burg Insterburg

25.06.2012 10:00

Heimatkundliche Jugendwanderung «Menschenschicksal - Landesschicksal», auf dem Gebiet der Provinz. Erforschung und Markierung der Wanderpfade; Erweiterung der Burgsammlung, Treffen mit den Urbewohnern, Vorstellungen.

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