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May 2012
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Wie war die insterburger Bunte Reihe?

Von: Administrator

Sascha Artamonowa erinnert sich im Beitrag fürs Magazin “Königstor” an die Tage, als Professor Iwan Czeczot in Insterburg weilte, vom Smolny-Institut der freien Künste, seines Zeichens Leiter der Abteilung Geschichte und Theorie der bildenden Kunst und der Architektur des Forschungsinstitut für Kunstgeschichte an der Russischen Akademie der Wissenschaften. Damals ging er um die Stadt, und das nicht alleine: einige Studenten waren dabei, ferner ein Paar Insterburger und Königsberger. Mit dabei war Professor Jürgen Wenzel, geboren in Insterburg, wohnhaft in Berlin, samt Frau und Sohn. Er kam zum Zelebrieren eines Jahrestages, aber auch, um sich mit Vortrag und Rat am Landschaftsseminar “Beltayn” zu beteiligen.

Ihr aller Weg ging nach dem fernen Stadtrand, in die “Bunte Reihe” Hans Scharouns.

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Insterburg, neuer Blick

Von: Administrator

“Wie bewahre man die einmalige geschichtliche Umgebung bei gewandeltem modernen Lebensgang?;— eine Frage, die drei internationale Mannschaften junger Architekten während des INSTERJAHRes versuchten zu lösen: eine Aktion des europäischen Verbunds der Architekturstudenten EASA, jährlich in verschiedenen Orten Europas stattfindend. Die Projektleiter, die Sponsoren und die Zeitschrift DOMUS als Informationspartner machten es den angehenden Architekten möglich, sich reell zu betätigen. Zu Moskau wurden die Arbeiten junger Talente im Hause des russischen Architektenbundes präsentiert.” —

mit solchen Worten leiten die Herausgeber des “Domus”-Magazins einen Bericht zu den Arbeiten des Treffens junger Architekten vom August dieses Jahres. Zu unsesem Leidwesen fügen sie hinzu, daß ihr Bericht nicht zur Einsicht vorgelegt werden kann, es würde nämlich “gegen ihre Urheberrechte verstößen”.

Wer hiernach noch suchet, findet seine Ausgabe am Kiosk.

Stadtbaugeschichte Ostpreußens

Von: Administrator

Deutscher Städtebau im Osten blickt auf über sieben Jahrhunderte Geschichte zurück — man konnte meinen, daß auch die Bücherliste zum Thema hunderte Titeln zählen sollte, und daß bereits ein jedes Flecklein und jedes Ganze mit bekannter Gründlichkeit aufgearbeitet seien… Weit gefehlt! Die Bibliotheksregale verblüffen durch gespenstische Leere, allerdings nicht ohne Grund.

Bis in die letzten Jahre des 19. Jahrhunderts gab es niemanden in der Provinz, der dieses Thema hätte erforschen können.
Kaum begonnen, brachen die Forschungen im Geschützdonner des Ersten Weltkrieges zusammen.
In der Weimarer Zeit wiederaufgenommen, bekamen sie im Dritten Reich einen zeittypischen Einschlag.
Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man endlich die eine oder andere Doktorarbeit endlich abschließen — doch wollte sie keiner mehr lesen. Die Heimatarbeit der Vertriebenen wurde von der amtlichen Wissenschaft geflissentlich ignoriert, wenn sie nicht gar, wie in Polen oder der Sowjetunion, aus politischen Einstellungen gänzlich unter Verbot fiel. Dessen nicht genug, waren deren eigene Forschungen durch Archivverlust nahezu unmöglich.
Erst in den letzten Jahren bemühe man sich, das zerrissene Forschungstuch wieder zusammenzufügen, besonders verdienstvoll sind hier die Arbeiten Anatol Bachtins und Irina Belitzewas, ferner die polnischen Veröffentlichungen.

Die vorliegende kurze Übersicht des ostpreußischen Städtebaues von der Landnahme bis 1945 stellte Dimitri Suchin, Projektbeauftragter des “insterJAHRes” anhand deutscher und russischer Quellen zusammen. Im Druck soll sie in 2011 zu Königsberg erscheinen. Es wäre zu hoffen, daß dieser Text (nur auf Russisch) weitere Interessierte anziehe, die ihn kritisieren und weiterführen mögen.

Auf der Grundlage seiner wurden während des “insterJAHRes-2010″ mehrere Einführungs- und Kolloquien-Vorträge gehalten.

Identifizierung SESAMs

Von: sesam

Hört! Hört! Hört!


Die Mannschaft des regionalen Treffens junger Architekten SESAM010 re:Town laden alle in die Granatnyj Gasse zu Moskau auf Sekt, Gespräch und Schau dessen, was für die Stadt Insterburg von den Moskauern, Petersurgern, Wologdaern, Wladimirern, Nischnij Nowgorodern und Königsbergern geschaffen wurde — und ferner von den Letten, Litauern, Polen, Ungarn, Franzosen, Armeniern und Georgiern.

Marina Ilüschina, Natalia Fedorowa und Paul Prischin leiteten dieses Vorhaben im Rahmen der EASA, des “insterJAHRes” und des Jugendarchitektenbundes Rußlands.

Kommet, wir warten auf Euch sehr!

Kristallisationspunkte für innovative und kreative Entwicklung schaffen

Von: Administrator

Georg Saborskij von der National-TU Minsk, Berater der Firmengruppe “Progressor”, sieht die einzige Chance, den postsowjetischen Tal der Tränen zu verlassen und sich dem postindustriellen Wachstum aufzuschließen darin, mittels besonderer Attraktoren innovative und kreative Prozesse an die Stadt zu binden. (more…)

Veranstaltungen

26.05.2012 10:00

Festival der Stile, «Epoche. Musik. Kostüm». Präsentationen der Hobbyvereine usw. auf der Burg Insterburg

01.06.2012 10:00

Kinderfest auf der Burg Insterburg

07.06.2012 10:00

Sommerpraxis des 5. Semesters der Architekturfakultät der Bauuniversität Kasan, Fachrichtung «Restaurierung und Erneuerung vom baulichen Erbe». Auf den Straßen und Plätzen der Stadt.

23.06.2012 10:00

Kinderspielfest «Die Märchenburg», für Kinder von 2 bis 102 Jahre. Auf der Burg Insterburg

25.06.2012 10:00

Heimatkundliche Jugendwanderung «Menschenschicksal - Landesschicksal», auf dem Gebiet der Provinz. Erforschung und Markierung der Wanderpfade; Erweiterung der Burgsammlung, Treffen mit den Urbewohnern, Vorstellungen.

Unterstützer: