Soziokulturelle Projekte auf der Burg Insterburg
Eine Übersicht der soziokulturellen Projekte auf der Gelände des Bundesdenkmales «Burg Insterburg» beschließt das Jahr 2011.
Die Unterschriften zu den eizelnen Tafeln nur auf Russisch.
Eine Übersicht der soziokulturellen Projekte auf der Gelände des Bundesdenkmales «Burg Insterburg» beschließt das Jahr 2011.
Die Unterschriften zu den eizelnen Tafeln nur auf Russisch.
Die ersten beiden “insterJAHRe” standen ganz im Zeichen der “Bunten Reihe”, der Bauten Hans Scharouns in den heutigen Elevatorenstraße und Gagarinstraße. Die Häuser wurden vermerssen, die Schäden kartiert und die ersten Restaurierungsvorschläge gemacht, die in sogenannte “Hauspässe” eingingen.
Nachfolgend eine Zusammenfassung studentischer Haus- und Fassadenarbeiten. (more…)
Bei der Burgkonferenz im Oktober stellten die Studenten der Moskauer Staatshochschule für Naturnutzung MGUP die Ergebnisse ihres 2011er Insterburg-Praktikums dar: Nikolaj Turjew (FB Wasserbauten), Nikolaj Kosimirow (FB Wasserbauten), Constantin Bessonow (FB Wasserver- und Entsorgungssysteme), Wassilissa Tzwetkowa (FB Wasserver- und Entsorgungssysteme).
Jürgen Wenzel, Erläuterungen vom 10.10.2011, 16.10.2011 und 13.11.2011:
— Im Juli hatte mich Alexei Oglesnev aufgefordert, ein alternatives Konzept für die Erschließung des Bismarkturms zu entwerfen. Eine Studentengruppe aus Kasan hatte einen sehr sorgfältigen, überzeugenden Rekonstruktionsvorschlag für die Turmruine vorgelegt, einschließlich eines Wegekonzeptes. Wieder in Berlin, sinnierte ich darüber, was wohl Alexei veranlasst haben könnte, sich eine landschaftsarchitektonische Alternative zu wünschen. Mir fielen drei mögliche Gründe ein: (more…)
Bakkalaurus-Arbeit von Johann-Christian Hannemann im LAREG-Seminar 2011, vorgestellt auf der Abschlußkonferenz der Burg Insterburg: Konzepte für die Neunutzung und Gestaltung von Mooren.
Inwertsetzung der Landschaft
Landschaftsräumliche Eingrenzung Entwurfsgebiet
Eine hohe Dichte an kleineren Moor- und großflächigen Naßstandorten durchzieht die leicht hügelige Landschaft der Umgebung der Stadt Tschernjachowsk. Sie ist ein Mittelpunkt für Torfabbau und –umsatz: viele kleinere Abbaugebiete in der näheren Umgebung wie auch der Neubau eines torfbetriebenen Heizkraftwerkes eröffnen ein weites Möglichkeitsspektrum für einen entwerferischen Umgang mit nachhaltigen Nutzungen von Moor- und Feuchtstandorten.
Das Entwurfsgebiet in der Umgebung von Tschernjachowsk orientiert sich an den topographischen Gegebenheiten. Die Flüsse Instrutsch, Pissa und Angrapa gliedern den Raum auf natürliche Weise.
Die Siedlungen und Gehöfte orientieren sich ebenso an dieser Gliederung durch die Talräume, wie auch die Hauptverkehrsachsen, welche die Funktionen Transport und Erschließung in der Landschaft übernehmen.
Zur Abgrenzung der räumlichen Gliederung wurden in der Landschaft raumgliedernde Elemente wie Hangkanten, Wälder, Baumreihen und Alleen, sowie siedlungsbedingte Barrieren wie größere Straßen oder Schienenwege herausgearbeitet.

Schema Entwurfsraum (blau: Flüsse, rot: Straßen)