«insterJAHR-2010» und seine Finanzen
Eugen Welitschko, Projektbeauftragter, legte dar, wie die Ämter und die Bürgerinitiativen bei der Umsetzung des «insterJAHRes» zusammenarbeiteten. (more…)
Eugen Welitschko, Projektbeauftragter, legte dar, wie die Ämter und die Bürgerinitiativen bei der Umsetzung des «insterJAHRes» zusammenarbeiteten. (more…)
Mit der Sitzung der Geschichtskonferenz vom 10. Oktober 2010 ist das erste “insterJAHR” offiziell Geschichte.
Zeit und Anlaß also, Bilanzen zu ziehen, das Erreichte mit dem Geplanten abzugleichen und neue Pläne aufzustellen… (more…)
Komme man heute auf die Burg Insterburg, grüße einen linkerhand die kahle Wand mit zugemauerten Fensteröffnungen. Einst gehörte sie zu einem Haus in der Vorburg, was inzwischen verschwunden sei: als freudig oder willkommenheißend gilt so ein Anblick kaum.
Seit 2008 diene diese Wand als Hintergund für den “Roten Kurzschluß” der Moskauer Architektengruppe “Die Kinder Iofans”, vor derselben Mauer bauten sie auch ihren “Insterfest”-Stand von 2010. Dessenungeachtet blieb die Mauer wie sie auch davor gewesen sei, nur die Anstrichschichten nach wuchsen nach einer jeden Künstlerintervention dicker und dicker.
Beim “Beltine”-Seminar schlug Barbara Basuewa vor, die Mauer mit irgendeinem Insterburger Motiv zu schmücken und malte flugs eine Skizze solcher Grußbotschaft.
Wenige Tage später wurde diese Idee von zwei Studentinnen sogleich umgesetzt.
Während des Stadtfestes 2010 wird diese Mauer zum Haupt-Ausstellungsstand des “insterJAHRes”.
Eine Lichtstele in der Achse der Bahnhofstraße aufstellen dort, wo sie mit dem Tschernjachowski-Platz sich kreuze und wo eines der Stadteingänge liege, ob vom Bahnhof oder vom Busbahnhof oder gar der Gumbinner Straße, schlage Jürgen Wenzel vor. Sein zweiter Lichtvorschlag gelte dem kleinen Grünplatz an der Königsberger Straße, wenige Schritte vor dem Alten Markt, dem eigentlichen und kommenden Herz der Stadt. Dort, wo die beiden Achsen sich treffen, pflanze Eugenia Petraschen Fahnenbündel in Insterburger Stammfarben.
Der diesmalige Bericht des Senders “Rußland 1″ ist dem Grün des «insterJAHRes» gewidmet: St.Petersburger Abordnung der Grünplaner und Stadtgestalter schlug in Insterburg ihre Zelte auf.
Die Kasaner Werkstudenten fertigten für mehr als nur einige Häuser Vorschläge, wie man sie mit bunten Farben beleben möge — die Petersburger (worunter auch einige Insterburger und selbst Berliner fallen) wollen den Stadträumen bunten Blumenschmuck zukommen lassen. Verstaubt und vernachlässigt wie sie sind, werden sie ihn sein Jahren schon vermißt haben: dabei bedarf es nur weniger Griffe, und gar keines exorbitanten Aufwandes, um sie wieder erstrahlen zu lassen, ob Platz, ob Vorgarten oder ein ausgedehnter Park!