Zeitens der Berliner Baufachmesse “Bautec” fand am 17.02.2010 ein von der Berliner Architektenkammer veranstaltetes Symposium “Siedlungen der Moderne und ihre Zukunft — Kulturerbe in Berlin und Ost-Europa“ statt. Berlin ist für solche Veranstaltungen prädestiniert: sechs Siedlungen der Berliner Moderne aus den Jahren 1910—1930 sind 2009 zum UNESCO-Welterbe erklärt worden; naheliegend ist auch das Interesse der “insterJAHR”-Beauftragten an der Veranstaltung, nahmen doch die angekündigten Vortragsthemen vieles vom geplanten Fachkolloquium in Tschernjachowsk vorweg.
Zum Anhalten sommerlicher Praxisseminare lädt der Gemeindeamtsleiter Tschernjachowsks, “insterJAHR”-Beauftragter A. Demin mehrere Hochschulen in die Stadt ein.
Die Briefe sind ergangen an die St.Petersburger Ilja-Repin-Hochschule für Malerei, Bildhauerei und Baukunst (zu Händen des Rektors A. Tscharkin und des Leiters des Architekturlehrstuhls W. Popow), Kasaner Architektur- und Bauuniversität (zu Händen des Rektors R. Nisamow), St.Petersburger Sergej-Kirow-Forstakademie (zu Händen des Rektors A. Selichowkin und der Leiterin des Garten-, Park- und Landschaftsbaues I. Melnitschuk), St,Petersburger Architektur- und Bauuniversität (zu Händen des Rektors E. Rybnow und der Professoren W. Nefedow und S. Grischin).(more…)
Kurz vor dem Ersten Weltkrieg machte in Königsberg ein deutschlandweit erstes Naturmuseum seine Tore auf, eine Sammlung sehenswerter Bauernhäuser, Scheunen und Kirchen aus allen Teilen der Provinz. (more…)
Die Kaliningrader Niederlassung des Fernsehsenders „Rossia 1″berichtet in den Regionalnachrichten, in Tschernjachowsk „werde eine Architekturschule eröffnet“. Wir als in Frage kommende Organisatoren haben zu erwidern, daß dies nicht den Tatsachen entspreche: weder die Stadt, noch das „insterJAHR“ haben vor, in die Architektenausbildung hineinzutreten und so mit den bestehenden Fachschulen des Gebietes zu konkurrieren. Gänzlich wider unserem Ansinnen wäre zu behaupten, wie im Beitrag geschehen, „bereits im Herbst des laufenden Jahres werden“ fertig ausgearbeitete Entwürfe „zur Ausführung anempfohlen“.
“insterJAHR” habe nie fertige Lösungen und kurze Laufzeiten versprochen, statt Patentrezepte bieten wir einen gemeinschaftlich zu gehenden Erkundungsweg an. Unser Programm spiegeln diese Seiten zuverlässig wieder, siehe unter „Konzept“, ganz im Sinne des von den Kommentatoren zitierten Projektbeauftragten Alexej Oglesnew: «Wir können keine Zeit mehr darauf verschwenden, auf städtische Behörden oder den Gouverneur einzureden, auf daß sie unsere Stadt wieder schön machen und ihr zum eigenen Profil verhelfen: wir als Bewohner beschlossen, die Stadtpflege selbst in die Hand zu nehmen. Dies ist keine Einmalaktion, sondern, so hoffe ich, ein Mehrjahresprogramm, mit dem Fernziel, die Stadt einmalig schön zu bauen».
Kaliningrader Ausgabe der „Komsomolskaja prawda”widmet sich am 26.10.2009 den Möglichkeiten des Umgangs mit den Bauten Hans Scharouns im Osten des jetzigen Kaliningrader Gebietes, sowie den Quellen der „insterJAHR“-Idee. Leider haben sich auch in diesen Bericht einige Fehler eingeschlichen.
Sommerpraxis des 5. Semesters der Architekturfakultät der Bauuniversität Kasan, Fachrichtung «Restaurierung und Erneuerung vom baulichen Erbe». Auf den Straßen und Plätzen der Stadt.
Heimatkundliche Jugendwanderung «Menschenschicksal - Landesschicksal», auf dem Gebiet der Provinz.
Erforschung und Markierung der Wanderpfade; Erweiterung der Burgsammlung, Treffen mit den Urbewohnern, Vorstellungen.