In ihrer Februarausgabe berichtet die “Königsberger Allgemeine” ausführlich von beiden Initiativen, die sich auch am „insterJAHR“ beteiligen: der “Burghaus Insterburg”-Stiftung und der Kunstbiennale „Insterfest“. Im Artikel von Wlada Smirnowa kommen die Entwicklungsprojekte der Burg zur Sprache und die Veranstaltungen, die die Burg abhalte, wie Festspiele, Meisterklassen oder die Sommerschule des Professors Tschetschot. Sein Konterfei ziert auch die Überschrift des Beitrages.
Die Kaliningrader Niederlassung des Fernsehsenders „Rossia 1″berichtet in den Regionalnachrichten, in Tschernjachowsk „werde eine Architekturschule eröffnet“. Wir als in Frage kommende Organisatoren haben zu erwidern, daß dies nicht den Tatsachen entspreche: weder die Stadt, noch das „insterJAHR“ haben vor, in die Architektenausbildung hineinzutreten und so mit den bestehenden Fachschulen des Gebietes zu konkurrieren. Gänzlich wider unserem Ansinnen wäre zu behaupten, wie im Beitrag geschehen, „bereits im Herbst des laufenden Jahres werden“ fertig ausgearbeitete Entwürfe „zur Ausführung anempfohlen“.
“insterJAHR” habe nie fertige Lösungen und kurze Laufzeiten versprochen, statt Patentrezepte bieten wir einen gemeinschaftlich zu gehenden Erkundungsweg an. Unser Programm spiegeln diese Seiten zuverlässig wieder, siehe unter „Konzept“, ganz im Sinne des von den Kommentatoren zitierten Projektbeauftragten Alexej Oglesnew: «Wir können keine Zeit mehr darauf verschwenden, auf städtische Behörden oder den Gouverneur einzureden, auf daß sie unsere Stadt wieder schön machen und ihr zum eigenen Profil verhelfen: wir als Bewohner beschlossen, die Stadtpflege selbst in die Hand zu nehmen. Dies ist keine Einmalaktion, sondern, so hoffe ich, ein Mehrjahresprogramm, mit dem Fernziel, die Stadt einmalig schön zu bauen».
Mit dem Brief vom 28.1.2010 teilt und die Tschernjachowsker Betriebspädagogische Schule mit, am Programm des „insterJAHRes“ teilnehmen zu wollen. Die bestvorbereiteten Studenten (die Schule bilde u.A. Trockenbauer, Dekorateure und Holzverarbeiter aus) werden zur Teilnahme an den Lehrwerkstätten ausgewählt, den auswärtigen Teilnehmern die Tore des Studentenheims geöffnet, und das Kolloquium und SESAM unterstützt: “insterJAHR” freut sich auf eine solche Verstärkung!
Bereits seit September 2008 bietet die Kaliningrader staatliche Städtebauschule (KGKG) ihren Studenten Maurer-Restaurateur-Kurse an, die in den letzten zwei Jahren von etwa 20 Lehrlingen erfolgreich abgeschlossen wurden. Mit einem Brief vom 28.1.2010 bietet das Rektorat an, seine best vorbereitete Studenten an die Lehrwerkstätten des „insterJAHRes“ zu entsenden, auf daß sie dort den Umgang mit historischer Bausubstanz erlernen und weitertragen. Ferner wurde angeboten, die Werkstatthemen zu Diplomthemen zu machen und ihre spätere Verwirklichung anzustreben; mit den eigenen Lehrkräften am Praxiskolloquium teilzunehmen, die interessierten Studenten auf den SESAM-Treffen hinzuweisen, sowie bei der Druck- und Öffentlichkeitsarbeit mitzumachen.
“insterJAHR“ freut sich auf kommende Zusammenarbeit!
Kaliningrader Abteilung des russischen Architektenbundes veröffentlichte am 2.12.2009 ein Kurzkonzept des „insterJAHRes“, wie es damals vorlag, zusammen mit dem Beschluß des Kreisvorstehers W. Chlimankow vom 24.08.2009 zur Bildung einer Arbeitsgruppe des internationalen Praxiskolloquiums. Aus unbekannten Gründen ist in dieser Liste der „insterJAHR“-Beauftragte Dimitri Suchin mit angeführt worden, der im Originalbeschluß nicht enthalten war.
Sommerpraxis des 5. Semesters der Architekturfakultät der Bauuniversität Kasan, Fachrichtung «Restaurierung und Erneuerung vom baulichen Erbe». Auf den Straßen und Plätzen der Stadt.
Heimatkundliche Jugendwanderung «Menschenschicksal - Landesschicksal», auf dem Gebiet der Provinz.
Erforschung und Markierung der Wanderpfade; Erweiterung der Burgsammlung, Treffen mit den Urbewohnern, Vorstellungen.