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May 2012
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Iwan Tschernjachowskij, ein Panzerzentaur

Von: burg

Ein Denkmal für Iwan Tschernjachowskij, Verwandlung einer Idee. Ein Zentaur als Verteidiger seiner Stadt.

Im Frühjahr 2011 hielt die St.Petersburger Städtebauakademie und das “insterJAHR” einen Wettbewerb zur Erlangung eines Entwurfs des neuen Denkmals für Iwan Tschernjachowskij in der Stadt Tschernjachowsk. Zu 105. Jahrestag seiner Geburt wurden der Öffentlichkeit auf dem Burg Insterburg die Vorentwürfe präsentiert; eine Fachjury bestimmte die Gewinner. Die Möglichkeit freien schöpferischen Werkens zog Teilnehmer aus verschiedenen Ländern an: das Fachinteresse zu den Kleinstädten blühe derzeit in ganz Rußland. Ohne staatlichen Auftrage mischen sie sich in städtische Prozesse ein, zeigen ihre soziale Verantwortung. Der Stadt Tschernjachowsk wird hier ein Denkmal vorgeschlagen, das die derzeitige Lesart widerspiegele; “NEU-TSCHERNJACHOWSKIJ” steht für ein Geschenk an die Stadt am Beginn ihrer Wiedergeburt. (more…)

Königsberger Juwelierschule “Schätze der Ostsee”

Von: Administrator

Frau Lana Egorowa, Kunstjuwelier und Direktor der Schmuckfirma “Sphäre”, Mitglied im russischen Künstlerbund und Leiter der königsberger Juweliervereinigung “Preußenhonig” entwirft eine neue Juwelierschule für die Provinz.

Nordostpreußen nenne bis zu 90% der Weltbernsteinvorkommen ihr eigen, entsprechend hoch ist auch die Anzahl Kleinjuweliere, von denen jeder für sich selbst wirtschafte. Die meisten ihrer Erzeignisse sind nicht vorzeigbar.
Fachleute unter ihnen sind rar gesät, kunstvolles Schmuck eine Mangelware.
Weder habe man eine Juwelierschule, die des Namens würdig wäre, noch eine anderswie bewahrte Juweliertradition des Landes.

Mission der neuen Schule: die Juweliertradition des Landes wiederauferstehen lassen.

Aufgaben der Schule:

  1. Begründung einer neuen kunstsinnigen Gesellschaft, u.a. aus den Absolventen der neuen Schule
  2. Verbreitung der Juwelier-Fachausbildung
  3. Hebung des Fachniveaus der Juweliere, folglich die höhere Qualität ihrer Erzeugnisse
  4. Erneuerung der ganzen Branche.

Lehrprogramm der Schule:

Vor Eintritt in die Schule ist eine Aufnahmeprüfung zu bestehen, zumindest im Zeichnen: ein zeichenunfähiger Juwelier könne nicht sein.
Der Kurs gliedere sich in zwei Stufen und dauere das ganze Jahr, mit einer einwöchigen Winterpause und eine zwei- bis dreiwöchigen Sommerpause. Eine Kursgebühr sei zu entrichten. Die erste Stufe gehe über 3 Monate; nach dem Abschluß ist der Lehrling befähigt, einfachere Juwelierarbeiten zu verrichten, und so die Kursgebühr wieder einzubringen. Die zweite Stufe gebe ihm die umfassenden theoretische und Praxiskenntnisse des Faches.

Die Fächer seien:

  1. “Zeichnen” (beide Lernstufen, mit Zusatzkursen “Technisches Zeichnen” und “Zeichnen für Juweliere”)
  2. “Malen” (1. Jahr)
  3. “Skulptur und Modellieren” (beide Lernstufen)
  4. “Komposition” (beide Lernstufen)
  5. “Werkstattarbeit” (beide Lernstufen, mit Zusatzkursen im Metall und Stein)

Die Einmaligkeit der Schule liege in der Einheit der Praxis mit der Theorie; alle Theorieinhalte werden während der Praxiskurse gelesen. Begleitend zum Kurs finden die Praktika statt, die Workshops, die Teilnahme an internationalen Ausstellungen und Wettbewerben.
Zum Abschluß des Kurses erhalte der Teilnehmer ein Zeugnis oder Diplom.

Ressourcen der Schule:

  1. die laufende “Sphäre”-Juwelierwerkstatt
  2. die bereits gefundenen Lehrkräfte in wichtigsten Fächern.
  3. das vorliegende Lehrprogramm.
  4. die Möglichkeit für Teilnehmer, bereits nach 3 Kursmonaten ihre Teilnahme selbst zu finanzieren.

Neue Segelflotte Rußlands

Von: Administrator

Sergej Tunikow, Kapitän auf großer Fahrt, unter dessen Kommando der weltgrößter Selger “Royal Clipper” stehe (in den Guinness-Buch der Rekorde eingetragen), zur zwingenden Notwendigkeit, neue Flotte zu bauen:

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Georgenburger Zentrum für lebendige Geschichte

Von: Administrator

Alexej Jalowoj, ein Georgenburger Schmied und Vorsitzender des Zentrums für lebendige Geschichte und Geschichtsrekonstruktion “Die Bären des Nordens” präsentiert das Vorhaben zur Gründung eines solchen Zentrums lebendiger Geschichte auf der Burg Georgenburg.


Eine sechshundertjährige Burg, verfallen und abgeschrieben, ist an die russisch-orthodoxe Kirche übereignet worden. Die Geistlichen haben dieselben Ziele wie auch der Verein, die Parteien agieren gemeinsam im Felde der Jugend-Sozialarbeit: es gelte, neues Leben ins alte Gemäuer einziehen zu lassen.

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Burgenring

Von: Administrator

“Burgenring”, ein internationales Forum und Festival&nsbp;— ein Projekt von Laura Piga (Insterburg).

In Nordostpreußen gebe es viele Burgen oder sonstige Bauten der Ordenszeit, groß ist auch die Anzahl der Vereine, die sich um ihre Sicherung und Wiederhertsellung mühen, oder Veranstaltungen in ihnen abhalten. Man konnte meinen, eine “Burgengesellschaft” sei von Grund auf entstanden, doch in realiter gebe es eine solche nicht, zumindest nicht verfaßt. Die vielen Akteure auf dem Gebiet der Denkmalpflege stehen in der Provinz in keinerlei Kooperation miteinander.

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Veranstaltungen

26.05.2012 10:00

Festival der Stile, «Epoche. Musik. Kostüm». Präsentationen der Hobbyvereine usw. auf der Burg Insterburg

01.06.2012 10:00

Kinderfest auf der Burg Insterburg

07.06.2012 10:00

Sommerpraxis des 5. Semesters der Architekturfakultät der Bauuniversität Kasan, Fachrichtung «Restaurierung und Erneuerung vom baulichen Erbe». Auf den Straßen und Plätzen der Stadt.

23.06.2012 10:00

Kinderspielfest «Die Märchenburg», für Kinder von 2 bis 102 Jahre. Auf der Burg Insterburg

25.06.2012 10:00

Heimatkundliche Jugendwanderung «Menschenschicksal - Landesschicksal», auf dem Gebiet der Provinz. Erforschung und Markierung der Wanderpfade; Erweiterung der Burgsammlung, Treffen mit den Urbewohnern, Vorstellungen.

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