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May 2012
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Stadtfest

Von: Administrator

Einen Festabschluß des ersten „insterJAHRes“ bilde das Stadtfest am ersten Septemberwochenende. Nebst üblichen Jubelreden und Festvorführungen werden die Stadtstraßen erstmalig auch den Heimatforschern die Bühne bieten, die die Hausbiographien der Pilotobjekte erstellten, den Praktikanten, die sie dokumentierten und in den Parks arbeiteten, den Werkstudenten, die die ersten Ergebnisse ihres Tuns präsentieren, den „Insterfest“-Künstlern mit ihren Werken und den SESAM-Architekten mit ihren Plänen und Aufbauten. (more…)

Treffen junger Architekten

Von: Administrator

“insterJAHR” steht für alte, vielleicht schon abgegriffene, doch unveränderlich wahre Wahrheit: geistiges und materielles Erbe vergangener Generationen ist mehr als bloßes Museumskram, Arbeiten an ihm — mehr als Realitätsverweigerung. Unendliche Schätze liegen hier verborgen und können ja sollen! —  zur Verbesserung des jetzigen Lebens, zur Quelle neuer Ideen, zum Einsatzort freißiger Hände werden.

Seit Sommer 1992 hält die Europa-Assamblee der Architekturstudenten (EASA) neben ihren europaweiten Sommerschulen mit an die 500 Mann Beteiligung auch kleinere regionale Treffen ab, die den Namen SESAM erhielten (Small European Students of Architecture Meeting). Nacheinander durchliefen diese Zusammenkünfte Spanien, Deutschland, Lettland, Slowenien, Kroatien, England, Weißrußland, Jugoslawien, Litauen, der Schweiz, Ungarn, Bosnien; im Jahre 2010 ist endlich Ostpreußen an der Reihe. Ja, Ostpreußen: wenn auch hauptmäßig von Rußland organisiert und als Teil des “insterJAHRes” zu Tschernjachowsk veranstaltet, fange diese Aktion zu Danzig (Gdansk) an und komme erst zu seinem Ziele, wenn die Stationen in Marienburg (Malbork) – Allenstein (Olsztyn) – Gerdauen (Zhelesnodoroschnyj) – Friedland (Prawdinsk) durchlaufen sind.

Der Geschichte und Gegenwart Ostpreußens begegnet, kommen junge Archiekten und Architekturstudenten in Tschernjachowsk an, um sich der Frage zu stellen, mit welchen Lösungen und -Ansätzen sie in die Reihe jener treten wollen, die vor ihnen, aus vielen Landen kommend, Preußen immer wieder neu erfanden: in 1230–1286–1336–1525–1724–1772–1915–1946? Eine Frage, die umso bedeutssamer erscheint, als daß sie vor etwa einem Jahrhundert bereits einmal genauso formuliert vor genauso jungen unerfahrenen Bauanwälten stand, die die im Ersten Weltkriege verwüstete Provinz wiederaufbauen sollten. Jene 500 Jungarchitekten (Hans Scharoun mitgezählt), von denen die wenigsten zuvor je in der Provinz gewesen, lösten ihre Aufgaben souverän – wird die neue Generation, die hier genauso Kriegsruinen vorfindet wie ihre Altergenossen davor, neue Schlüsse aus alten Spuren ziehen können?

Ein SESAM bereite mehr als Stegreif-Entwürfe und Ausstellungen vor: Installationen, Farbaktionen und Raumgestaltungen sollten die Teilnehmer dieses Treffens zusammen mit den Handwerkern der Lehrwerkstätten auf den Straßen der Stadt entstehen lassen, und den Bewohnern zeitens des Stadtfestes mit ihnen Rede und Antwort stehen.

Praxisseminar

Von: Administrator

“insterJAHR” steht für alte, vielleicht schon abgegriffene, doch unveränderlich wahre Wahrheit: geistiges und materielles Erbe vergangener Generationen ist mehr als bloßes Museumskram, Arbeiten an ihm — mehr als Realitätsverweigerung. Unendliche Schätze liegen hier verborgen und können ja sollen! —  zur Verbesserung des jetzigen Lebens, zur Quelle neuer Ideen, zum Einsatzort freißiger Hände werden.


Durch Zufall, Schicksal, Einsatz selbstloser Enthusiasten behielten die Städte Nordostpreußens eine einmalige Sammlung architeltonischen Erbes von wahrlich internationalem Rang, und zudem noch eine weitestgehend unbekannte Sammlung. Hier kann man ab Objekt Theorien und Schulen kennenlernen, die sonst reinste Retortenkinder geblieben wären, hier kann man entdecken, erforschen und weiterführen. Weit besser als ein wiederholtes Praxisseminar auf dem Schulhof  — sommerliche Praxen in Tschernjachowsk!

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Wir laden ein

Von: Administrator

Zum Anhalten sommerlicher Praxisseminare lädt der Gemeindeamtsleiter Tschernjachowsks, “insterJAHR”-Beauftragter A. Demin mehrere Hochschulen in die Stadt ein.

Die Briefe sind ergangen an die St.Petersburger Ilja-Repin-Hochschule für Malerei, Bildhauerei und Baukunst (zu Händen des Rektors A. Tscharkin und des Leiters des Architekturlehrstuhls W. Popow),  Kasaner Architektur- und Bauuniversität (zu Händen des Rektors R. Nisamow), St.Petersburger Sergej-Kirow-Forstakademie (zu Händen des Rektors A. Selichowkin und der Leiterin des Garten-, Park- und Landschaftsbaues I. Melnitschuk), St,Petersburger Architektur- und Bauuniversität (zu Händen des Rektors E. Rybnow und der Professoren W. Nefedow und S. Grischin). (more…)

Lehrwerkstätten

Von: Administrator

“insterJAHR” steht für alte, vielleicht schon abgegriffene, doch unveränderlich wahre Wahrheit: geistiges und materielles Erbe vergangener Generationen ist mehr als bloßes Museumskram, Arbeiten an ihm — mehr als Realitätsverweigerung. Unendliche Schätze liegen hier verborgen und können ja sollen! —  zur Verbesserung des jetzigen Lebens, zur Quelle neuer Ideen, zum Einsatzort freißiger Hände werden.

Viele Häuser Insterburgs, von bester Bauart, stehen heute verlassen und verfallen, einzig deswegen, weil die örtlichen Handwerker außerstande sind, etwas anders zu reparieren, als was sie selbst erstellt. Andrer Hände Werk schädigen sie eher, als sie ihm helfen; bleibt aber ein Fremdbau ein Rätsel, wird seine Sanierung zum schwarzes Loch, durch den die Geldmittel unkontrolliert in fremde Hände entfließen — kein Wunder, daß man solche Maßnahmen scheue!.. doch warum die Aufgabe nicht in die eigene Hand nehmen? Arbeit am baulichen Erbe ist schwer, doch zu schaffen, auch und gerade dann, wenn man sorgsam mit der vorhandenen Substanz umgehe. (more…)

Veranstaltungen

26.05.2012 10:00

Festival der Stile, «Epoche. Musik. Kostüm». Präsentationen der Hobbyvereine usw. auf der Burg Insterburg

01.06.2012 10:00

Kinderfest auf der Burg Insterburg

07.06.2012 10:00

Sommerpraxis des 5. Semesters der Architekturfakultät der Bauuniversität Kasan, Fachrichtung «Restaurierung und Erneuerung vom baulichen Erbe». Auf den Straßen und Plätzen der Stadt.

23.06.2012 10:00

Kinderspielfest «Die Märchenburg», für Kinder von 2 bis 102 Jahre. Auf der Burg Insterburg

25.06.2012 10:00

Heimatkundliche Jugendwanderung «Menschenschicksal - Landesschicksal», auf dem Gebiet der Provinz. Erforschung und Markierung der Wanderpfade; Erweiterung der Burgsammlung, Treffen mit den Urbewohnern, Vorstellungen.

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