Soziokulturelle Projekte auf der Burg Insterburg
Eine Übersicht der soziokulturellen Projekte auf der Gelände des Bundesdenkmales «Burg Insterburg» beschließt das Jahr 2011.
Die Unterschriften zu den eizelnen Tafeln nur auf Russisch.
Eine Übersicht der soziokulturellen Projekte auf der Gelände des Bundesdenkmales «Burg Insterburg» beschließt das Jahr 2011.
Die Unterschriften zu den eizelnen Tafeln nur auf Russisch.
“»InsterJAHR« verbucht erste Erfolge − Interesse der örtlichen Bevölkerung blieb eher gering”, schreibt Manuela Rosenthal-Kappi im “Ostpreußenblatt” (“Preussische Allgemeine Zeitung“).
Die Idee zu einem der ehrgeizigsten Projekte im Königsbeger Gebiet entstand vor zwei Jahren in Insterburg. „InsterJAHR“, ein gemeinsames Unternehmen von Bürgerinitiativen und Fachgruppen, will mit Unterstützung der Stadtgemeinde Insterburg das historische und kulturelle Erbe der Stadt erschließen und erneuern.
Vortrag beim 4. Deutsch-Russischen Forum in Nürnberg: Dimitri Suchin berichtet über den noch erhalten gebliebenen Lokomotiv-Rundschuppen, erbaut um 1870 nach dem Entwurf von Joseph Schwedler. (more…)
Keine zwei Wochen seit dem Auftritt russischer Fachleute, Denkmalschutz-Verbände und internationaler Kreise zum Erhalt des Moskauer Eisenbahn-Rundschuppens am Leningrader Bahnhof (1849), schon meldet sich die Zeitschrift “Strojinterjer” aus Königsberg mit einem Drei-Seiten-Bericht vom Rund- und Radialschuppen zu Insterburg — zu finden in der Dezember-Ausgabe. (more…)
Frau Lana Egorowa, Kunstjuwelier und Direktor der Schmuckfirma “Sphäre”, Mitglied im russischen Künstlerbund und Leiter der königsberger Juweliervereinigung “Preußenhonig” entwirft eine neue Juwelierschule für die Provinz.

Nordostpreußen nenne bis zu 90% der Weltbernsteinvorkommen ihr eigen, entsprechend hoch ist auch die Anzahl Kleinjuweliere, von denen jeder für sich selbst wirtschafte. Die meisten ihrer Erzeignisse sind nicht vorzeigbar.
Fachleute unter ihnen sind rar gesät, kunstvolles Schmuck eine Mangelware.
Weder habe man eine Juwelierschule, die des Namens würdig wäre, noch eine anderswie bewahrte Juweliertradition des Landes.

Mission der neuen Schule: die Juweliertradition des Landes wiederauferstehen lassen.
Aufgaben der Schule:
Lehrprogramm der Schule:
Vor Eintritt in die Schule ist eine Aufnahmeprüfung zu bestehen, zumindest im Zeichnen: ein zeichenunfähiger Juwelier könne nicht sein.
Der Kurs gliedere sich in zwei Stufen und dauere das ganze Jahr, mit einer einwöchigen Winterpause und eine zwei- bis dreiwöchigen Sommerpause. Eine Kursgebühr sei zu entrichten. Die erste Stufe gehe über 3 Monate; nach dem Abschluß ist der Lehrling befähigt, einfachere Juwelierarbeiten zu verrichten, und so die Kursgebühr wieder einzubringen. Die zweite Stufe gebe ihm die umfassenden theoretische und Praxiskenntnisse des Faches.
Die Fächer seien:
Die Einmaligkeit der Schule liege in der Einheit der Praxis mit der Theorie; alle Theorieinhalte werden während der Praxiskurse gelesen. Begleitend zum Kurs finden die Praktika statt, die Workshops, die Teilnahme an internationalen Ausstellungen und Wettbewerben.
Zum Abschluß des Kurses erhalte der Teilnehmer ein Zeugnis oder Diplom.
Ressourcen der Schule:
Unter diesem spannende Titel weist das Blatt “Prawo snat”, eine volle Seite dem Bericht Sergei Nedosekins zum noch nicht ganz abgeschlossener Projektsaison 2011. So viel Raum gab uns die Lokalpresse noch nie, doch sind alle Bemerkungen auch treffend?
Untenstehend der Text des Artikels, unsere Kommentare in den Einschüben.
Letzte Woche ging auf der Burg Insterburg der Praxisforum für strategische Regionalentwicklung zu Ende, ein Teil des «insterJAHR»-Projektes. Doch bevor wir zum eigentlichen Forum erzählen, lasset uns zurückblicken. Lange ist schon das «insterJAHR-2010» vorbei, auch das «insterJAHR-2011» gehe auf sein Ende zu, zwei Jahre Werken – was sind die Ergebnisse? Was gab das Projekt der Stadt Insterburg und den Bewohnern?