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GESTALTfindung

Von: 12inster_admin34534

Insterburg stehe für Vielfalt und Mannigfaltigkeit der Kultur, schreiben Gulnara Gimadiewa, Karina Dawletjanowa, Maria Lunkowa, Elvira Nisamowa und Nelja Fachrutdinowa (Leiterin Jana Golubewa) — und schlagen vor, dieses Bild um neue Schichten zu erweitern, auf daß dieses Bild vervollkommnet werde. Ein Bild einer Stadt, offen für den Wandel, einer Stadt, die aktives Bürgertum willkommenheiße.
Ein Bild, an dem bereits Heute zu arbeiten wäre, mit kleinen Schritten voran.

1. «Schwerpunkte setzen»

Entwicklungs-Schwerpunkte in der Stadt herausarbeiten und sichtbar machen, mit den bestehenden Dominanten verbinden bedeute ein Zeichen zu setzen, daß die Stadt just hier eine Investitionsmaßnahme erwarte. Bunte Bemalung oder Licht können hier ein Mittel sein.

2. «Vergessene Helden suchen»

Bestehende und künftige Landmarken müssen gleichermaßen ausgearbeitet werden um als solche wahrgenommen zu werden. Hierzu sind Höfe und Grünbereiche an den Sichtachsen zu lichten:

  • von der Gartenstraße zum Industrieschornstein
  • von der Hindenburgstr. zum Wasserturm

  • von der Hindenburgstr. zur katholischen Kirche
  • von der Hindenburgstr. zum Industrieschornstein
  • vom Bahnhof zum Wasserturm
  • von der Wilhelmstr. zum Rundschuppen
  • von der Ludendorffstr. zur reformierten Kirche

3. «Spuren finden»

die Stadt kenne viele Fußpfade, halte sie jedoch vom Stadtplan fern: nur die Eingeweihten wissen kund. Durchs Sichtbarmachen bekomme man neuen Zugang zu den Wachstums-Schwerpunkten.

  • vom Park zur Gartenstr., über die Calvinstr.

  • von der Hindenburgstr. zur Grünanlage, über die Rathausstr.
  • vom Alten Schloß zur interaktiven Bildanlage (siehe unten) an der Königsberger Str., über den Park
  • von der Hindenburgstr. zum Rundschuppen, über die Wilhelmstr. und Ludendorffstr.
  • von der Hindenburgstr. zum Hof, über den Grünplatz.

4. «Stadt öffnen»

Geschlossene Brandmauern werden durch Ausmalung zu Einblicksfenstern in die jeweiligen Häuser. Die Idee einer offenen Stadt findet ihr Ausdruck in der Kunst.

  • Lindenstr. (Parkowaja Str. №2)

  • Forchestr. (Kalininstr. №8)
  • Hindendurgstr. (Leninstr. №13)
  • Luisenstr. (Thälmannstr. №19)
  • Calvinstr. (Gospitalnaja Str. №19)
  • Wilhelmstr. (Pionerskaja Str. №33)
  • Ludendorffstr. (Schelesnodoroschnaja Str. №6)
  • Tunnelstr. (№7)
  • Gerichtstr. (Datschnaja Str. №6)

5. «Aktionen verorten»

Bereiche sind herausgearbeitet worden, die sich für städtische Aktionen gut eignen.

  • Masken — Straßentheater, Hindenburgstr. (Leninstr. №10)
  • Turner — Tanzplatz im Park
  • Bett — Jugendherberge und Ausstellung im Rundschuppen
  • i — Touristeninformation, Alter Markt

  • Kamera — Interaktiv-Bildschirm, Königsberger Str. (Parkowaja Str. №2).

6. «Grün leben»

Städtische Grünvialfalt werde heute kaum ausgenutzt, mancherorts gar nicht genutzt — Neuordnung müsse her, Profilierung und neues Leben überhaupt.

Die Grünzone am Barclay-de-Tolly-Denkmal könne beispielsweise ein geschichtspädagogischer Spielplatz werden, den Befreiungskriegen gewidmet.

7. «Bunt wandeln»

Zusätzlich zum vorliegenden Netz der bunten Touristenpfade (siehe «Bunte Provinz») soll eine fuß- und radläufige «Route d’Azur» angelegt werden, die künftigen Entwicklungsschwerpunkte verbindend.

Papiererne Wanderkarten sollen sichtbaren Einschlag auf den Stadtstraßen haben, die bunten Wanderpfade sich als entsprechendfarbige Linien auf den Fassaden und Pflastersteinen abzeichnen.

Kommentare (2) zum Eintrag “GESTALTfindung”

  1. D.Suchin 20.08.2012 13:53

    Eine wohlfeile Idee mit den Pflastersteinen! Zwar ist Solothurn uns hier vorrausgegangen, doch ehrlich — wer war geht schon freiwillig hin?

  2. Administrator 21.08.2012 15:57

    Der “insteraktive Schirm” in der Königsberger Str. erklärt sich von selbst, wenn man bedenkt, daß lokales Fernsehen in der Lindenstr. residiert. Diesem ist die so behängte Mauer die eigene Brandwand.

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