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May 2012
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Quadratur Kasanischen Erbes

Von: Administrator

Auf Einladung des kasanischen “Roten Schildes” und der Architektur-und-Bauuniversität, sowie der Zeitschrift “Das Geschäftsviertel” besuchten die insterJAHR-Beauftragten Alexei Oglesnew und Dimitri Suchin die Stadt Kasan, nahmen an Entwurfswerkstätten, Konferenzen und Beratungen teil. Den unmittelbaren Anlaß dafür gab der internationale Tag der Denkmalpflege (18. April). (more…)

“Was können wir?”, “wer wisse, wie?”

Von: Administrator

Beide Fragen, sowohl die in die Welt hinaus gewandte erste, als auch die sie selbst hinterfragende zweite, stellt sich Elena Kartajewa (“Progressor”-Gruppe) auf der eigenen Seite.

In Insterburg machte sich die Gruppe mit den “J-Forum” vom August 2011 bekannt. In Dezember denselben Jahres zog sie nach Gumbinnen um.

Leider liegen alle Verweise dieser Seite nur auf Russisch vor.

Wiedersehen macht Freude

Von: Administrator

Vom 3. bis zum 5. November fand im Minskaer Kunstpalast ein weißrussisches Architekturfestival “Minsk-2011″ statt, zusammen mit der Schau der besten Diplomarbeiten des Landes, der internationalen Biennale junger Architekten “Leonardo-2011″ und dem GUS-weitem Wettbewerb für beste Entwürfe und fertiggestellte Bauten. Bei dieser Fülle war es kaum möglich festzustellen, zu welcher der Schauen die Arbeiten des Insterburger SESAMs gehörten: es war einfach schön, sie wieder ausgestellt zu sehen.

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Oktoberfahrt

Von: Administrator
Elena Kartaewa, Präsidentin der “Progressor”-Gruppe, schreibt über die Ergebnisse des “insterJAHRes”-2011, die Vorhaben der Burgstiftung und die eigenen Projekte:

Die Burgstiftung Insterburg und das “insterJAHR”-Projekt gaben den Anstoß zu einer Reihe wichtiger Entwicklungsprozesse in der Stadt, und führen sie weiter. Die Fachspezialisten traten ans Werk, es wird geforscht und entworfen, mit den Lehrpraktika habe man eine zusätzliche Entwicklungsressource aufgeschlossen. Die Arbeiten bauen aufeinander auf, und langsam gewinne man eine ganzheitliche Sicht auf die Stadt, die Stadtteile oder Teilaspekte ihrer, auf ihre Beschaffenheit und Potenzial. Dies ist auch dringlich geboten, denn Neues Entwerfen oder Altes Sanieren könne erst erfolgreich sein, wenn es zum geschichtlichen Bestand wie auch dem Möglichkeiten von Heute entspreche. Einzig dann entwerfe man an der runden Ablage vorbei! Gefahr drohe, gelinge es nicht, ein System der Unterstützung und Umsetzung solcher Vorhaben zu etablieren, die Ressourcen ausfindig zu machen und zu stärken, und eine allgemeine Entwicklungsstrategie der Stadt zu bestimmen. Zumindest ist es nötig, die Hauptzüge ihrer Entwicklung anzudeuten.
Um diesem abzuhelfen, veranstaltete “Progressor” mit Unterstützung der Stadtverwaltung ein Praxisforum fürs Entwerfen und Durchführung von Projekten in der Stadt und im Kreis. Russische und der internationale Erfahrungen in einer solchen Stadtentwicklung wurden präsentiert. Als Ergebnis des Forums lagen einige Projektcluster herausgearbeitet vor, eine Grundlage der künftigen Strategie.
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Königsberger Juwelierschule “Schätze der Ostsee”

Von: Administrator

Frau Lana Egorowa, Kunstjuwelier und Direktor der Schmuckfirma “Sphäre”, Mitglied im russischen Künstlerbund und Leiter der königsberger Juweliervereinigung “Preußenhonig” entwirft eine neue Juwelierschule für die Provinz.

Nordostpreußen nenne bis zu 90% der Weltbernsteinvorkommen ihr eigen, entsprechend hoch ist auch die Anzahl Kleinjuweliere, von denen jeder für sich selbst wirtschafte. Die meisten ihrer Erzeignisse sind nicht vorzeigbar.
Fachleute unter ihnen sind rar gesät, kunstvolles Schmuck eine Mangelware.
Weder habe man eine Juwelierschule, die des Namens würdig wäre, noch eine anderswie bewahrte Juweliertradition des Landes.

Mission der neuen Schule: die Juweliertradition des Landes wiederauferstehen lassen.

Aufgaben der Schule:

  1. Begründung einer neuen kunstsinnigen Gesellschaft, u.a. aus den Absolventen der neuen Schule
  2. Verbreitung der Juwelier-Fachausbildung
  3. Hebung des Fachniveaus der Juweliere, folglich die höhere Qualität ihrer Erzeugnisse
  4. Erneuerung der ganzen Branche.

Lehrprogramm der Schule:

Vor Eintritt in die Schule ist eine Aufnahmeprüfung zu bestehen, zumindest im Zeichnen: ein zeichenunfähiger Juwelier könne nicht sein.
Der Kurs gliedere sich in zwei Stufen und dauere das ganze Jahr, mit einer einwöchigen Winterpause und eine zwei- bis dreiwöchigen Sommerpause. Eine Kursgebühr sei zu entrichten. Die erste Stufe gehe über 3 Monate; nach dem Abschluß ist der Lehrling befähigt, einfachere Juwelierarbeiten zu verrichten, und so die Kursgebühr wieder einzubringen. Die zweite Stufe gebe ihm die umfassenden theoretische und Praxiskenntnisse des Faches.

Die Fächer seien:

  1. “Zeichnen” (beide Lernstufen, mit Zusatzkursen “Technisches Zeichnen” und “Zeichnen für Juweliere”)
  2. “Malen” (1. Jahr)
  3. “Skulptur und Modellieren” (beide Lernstufen)
  4. “Komposition” (beide Lernstufen)
  5. “Werkstattarbeit” (beide Lernstufen, mit Zusatzkursen im Metall und Stein)

Die Einmaligkeit der Schule liege in der Einheit der Praxis mit der Theorie; alle Theorieinhalte werden während der Praxiskurse gelesen. Begleitend zum Kurs finden die Praktika statt, die Workshops, die Teilnahme an internationalen Ausstellungen und Wettbewerben.
Zum Abschluß des Kurses erhalte der Teilnehmer ein Zeugnis oder Diplom.

Ressourcen der Schule:

  1. die laufende “Sphäre”-Juwelierwerkstatt
  2. die bereits gefundenen Lehrkräfte in wichtigsten Fächern.
  3. das vorliegende Lehrprogramm.
  4. die Möglichkeit für Teilnehmer, bereits nach 3 Kursmonaten ihre Teilnahme selbst zu finanzieren.

Veranstaltungen

26.05.2012 10:00

Festival der Stile, «Epoche. Musik. Kostüm». Präsentationen der Hobbyvereine usw. auf der Burg Insterburg

01.06.2012 10:00

Kinderfest auf der Burg Insterburg

07.06.2012 10:00

Sommerpraxis des 5. Semesters der Architekturfakultät der Bauuniversität Kasan, Fachrichtung «Restaurierung und Erneuerung vom baulichen Erbe». Auf den Straßen und Plätzen der Stadt.

23.06.2012 10:00

Kinderspielfest «Die Märchenburg», für Kinder von 2 bis 102 Jahre. Auf der Burg Insterburg

25.06.2012 10:00

Heimatkundliche Jugendwanderung «Menschenschicksal - Landesschicksal», auf dem Gebiet der Provinz. Erforschung und Markierung der Wanderpfade; Erweiterung der Burgsammlung, Treffen mit den Urbewohnern, Vorstellungen.

Unterstützer: