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synergieLANDSCHAFTEN

Von: 12inster_admin34534

Bakkalaurus-Arbeit von Christopher Braun im LAREG-Seminar 2011, vorgestellt auf der Abschlußkonferenz der Burg Insterburg: der punktuelle Charakter der Landschaft als Ausgang neuer Landschaftsentwicklung.

die Stadt als Impulsgeber

das Potential des ländlichen Raums

früher: stark landwirtschaftlich geprägt

heute: Fragmente ostpreußischer Zeit in der Landschaft

heute: Ruinen sowjetischer Zeit in der Landschaft

Die seit 20 Jahren währende wirtschafts- und gesellschaftspolitisch schwierige Exklavensituation der Oblast macht sich in der rezessiven Nutzung der Kulturlandschaft bemerkbar. Die Landschaft hat jedoch genug Potentiale, damit eine Entwicklung aus sich selbst heraus mit neuen Landnutzungsformen entstehen kann. Die These vertritt die Meinung, daß man anhand einer Strukturierung und Gestaltfindung des Landschaftsraumes den Menschen das Bewußtsein auf die Landschaft wiedergeben und sie letzlich anregen kann, den Reichtum der Landschaft wieder zu nutzen.
Aufbauend auf dem historischen Element des ostpreußischen Einzelhofs soll die Möglichkeit aufgezeigt werden, wie der Synergieeffekt zwischen Stadt und Land funktionieren kann. Die Einzelhöfe nehmen dabei die Rolle von Keimzellen ein. Der starke Verfall der Höfe veranlaßt schließlich, diese mit landschaftsarchitektonischen Mitteln in der Landschaft und der Wahrnehmung der Menschen zu betonen, stärken und ihnen wieder eine Atmosphäre zu geben. Dies wird durch Freischneiden, Anfertigen von Grundstrukturen und Baumpflanzungen von Pappeln und Linden erreicht. Im Vertiefungsraum um Georgenburg werden zwei Möglichkeiten der Etablierung dieser Keimzellen aufgezeigt. Zum Einen gibt es einen Wirkungsgrad, der von Außen auf die Höfe einwirkt. Dies geschieht anhand der Beweidung der angrenzenden Flächen durch Pferde und Milchkühe. Zum Anderen kann der Synergieeffekt vom Hof aus auf die Landschaft erfolgen. Dabei wird in der Mitte des Hofs eine Freifläche für die Gemeinschaft geschaffen, um die sich in einer Art Übergangszone zur Landschaft Kleingärten für die Anwohner etablieren können und somit die Landwirtschaft befruchten.

großräumige Landschaftselemente

heute: Tschernjachowsk als Impulsgeber mit unausgeschöpfter Energie

Kleinzentren als Impulsgeber für die Landschaft, Synergieeffekt für Tschernjachowsk

Lageplan

früher: Einzelhöfe als Impulsgeber in der Landschaft

Aufbau eines Einzelhofs

Verfallsgrade und mögliche Umnutzung

Strukturfindung

Ostpreußen, Sowjetzeit, Strukturen-Überlagerung

1. Schritt: Freilegen von Grundstrukturen

2. Schritt:

bedingt durch bewußte Ewahrnehmung: Belebung und Nutzung des Ortes mit Einwirkung von Außen

Belebung und Nutzung der Landschaft mit Einwirkung vom Ort hinaus

Winter-Linde (Tilia cordata)
Silberweide (Salix alba)
Italienische Pappel (Populus nigra italica)
Espe (Populus tremula)

kleinräumige Landschftselemente im Vertiefungsausschnitt


Vertiefung

kleinräumige Landschftselemente

Überlagerung der punktuellen Landschftselemente mit den historischen Strukturen

Synergieeffekt der Orte mit der umgebenden Landschaft

Vertiefungsausschnitt

Erinnerungsmarken in der Landschaft

das Einwirken der Landschaft auf den Ort

die Wiederbelebung eines ehemaligen Dreiseithofs

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